Sonntag, 11. August 2013

Hallo Welt.

So, nun schreibe ich also scheinbar auch einen Blog. Worüber? Mode... Hmm... Nein, ist nicht so mein Thema. Musik... voll mein Thema, aber da sind andere garantiert besser. Filme... Nein, da werde ich ausgelacht.
Theater! Das ist ne Idee. Das ist im Großen und Ganzen gesehen mein zu Hause. Und das Leben. Das ist auch ein Thema für sich. Nicht, dass ich da sonderlich gut drin wäre. Aber ich bin scheinbar relativ gut darin, dass die Welt nie normal weiterlaufen kann. Ohne es bewusst zu fokussieren versteht sich.
Tja, wie fange ich an? Ich bin vielleicht gar nicht begnadet hierfür.
Ich könnte schreiben, was mich so beschäftigt. Leider vieles. Freunde, Familie, und Kerle. Wie das bei Studenten so ist. Aber leider ist es bei mir nicht sonderlich normal (obwohl: Definiere "normal"). Mein Kerl ist fast 50. Und leider auch nicht MEIN Kerl. Also Altersunterschied von 28 Jahren und wenig Aussicht auf irgendeine Besserung der Situation, die im Grunde gar keine Situation mehr ist. Eine typische Geschichte wie aus dem Film, aber irgendwie ist sie, wenn man sie selber erlebt eine Spur zu real.
Nur vorweg: Ich bin nicht stolz auf meine Geschichten. Ich stehe an der Bushaltestelle, mein Leben rast grell blinkend an mir vorbei und ich winke ihm freundlich nach. Falls ihr das kennt. Irgendwie geht alles viel zu schnell und ehe man sichs versieht, steckt man mittendrin oder steht gleich vor einem Trümmerhaufen, den man doch im Grunde gar nicht verursachen wollte.
Ich weiß nicht wie ich darauf komme einen Blog zu schreiben. Solange ich über meine bestimmte Männergeschichte aber schreibe, dann weiß ich es: Es soll kein Plädoyer für die jungen Affairen der Männer sein. Es ist falsch. 100%. Dennoch ist das selten Berechnung oder Willkür - was dann tatsächlich zu verurteilen wäre. Es kann auch für die "blöde andere Schlampe" ein gar nicht schönes Ende nehmen, wenn das Ganze zu tief geht. Ob ich mich rechtfertigen will? Nein. Das muss ich nicht. Ich weiß warum das alles passiert ist und wie es entstand. Aber verstanden werden, das ist die Absicht. Auch wenn es Dinge sind, die immer verurteilt werden. Auch von mir. Oh Himmel, ich war so gut darin sowas zu verurteilen. Aber dazu ein Andern mal mehr.
Jetzt sitze ich hier und denke ständig nach. Was richtig ist, was falsch ist und wie verschieden das doch aufgefasst werden kann.
Ich werde weiterdenken.

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So, nun schreibe ich also scheinbar auch einen Blog....
Ew1glich - 11. Aug, 21:58

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