Donnerstag, 17. Oktober 2013

Früher fand ich Hollywood noch schön.

Manchmal sitze ich so da und denke über mein Leben nach. Mein Leben verläuft tatsächlich oft wie ein Film. Manchmal eine Komödie, manchmal eine Tragikomödie, aber ich bin auch sehr gut im Drama. Wenn man dann nachts durch dunkle Städte stromert wird es auch mal zu einem kleinen Vorabendkrimi.
Vor ca. zwei Jahren gab es einen Tag an dem ich einen Freund plötzlich riesengroß anstarrte und sagte: Das Leben ist ja wie ein Film! Er - klug wie er war - meinte dazu nur: Nein, ein guter Film ist wie das Leben.
Ich finde es wirklich faszinierend, wie ich früher noch dasitzen und über die Filme staunen konnte. Über die Leute, die immer so viel erleben. Die Leute, die vom höchsten Hoch in die totale Verzweiflung fielen. Ich war immer die jenige, die genervt war: "Man Mutter, das ist doch total unrealistisch!"
Jetzt weiß ich: NEIN! Und das fasziniert mich jeden Tag! Wie viel man erleben kann! Ob man nun will oder nicht. Zur Zeit komme ich mir beinah wie ein Erlebnisjunkie vor. Nicht in dem Sinne, dass ich Klippenspringen machen muss oder etwas in der Art, aber ich brauche immer Spannung im Leben. Ich bin eher dann diejenige die dies im Zwischenmenschlichen sucht. Aber: Auch nicht immer klug: Drama vorprogrammiert. Aber an sich... das ist doch das Leben oder? Kann man nicht froh sein, wenn man so viel erleben darf?
What doesn't kill you makes you stronger!
Und nun brauche ich keine Filme mehr. Jetzt sind sie nur noch gelegentliche Entspannung von der Welt an sich. Empfehlenswert!

Montag, 12. August 2013

"No" is a sentence!

"No" is a sentence! Macht keinen Sinn? Nun, ich denke doch.
Ich hatte heute einen schönen, wenn auch an sich nicht spannenden Tag. Und zwar einfach nur durchs nein sagen:

Oh, mein Möchtegern-Freund ruft an. Hm, wenn ich rangehe, werde ich wieder eine Stunde lang heulen. Also: NEIN! Ein neuer Möchtegern-Kerl will sich auf einen Kaffee treffen. Hm, könnte das zu irgendwas Positivem führen außer Ablenkung zu einem zu hohen Preis? Vermutlich nicht. Also: NEIN!
So konnte ich joggen, viel Arbeit für die Uni erledigen und einen angenehmen Tag ohne emotionale Achterbahnfahrten erleben. Wieso ist mir das nicht früher eingefallen? Es scheint als würde ich tatsächlich mal etwas dazulernen. Es beruhigt mich jedoch, dass nicht nur ich damit so meine Probleme habe. Wenn ich mir meine ganzen Freunde und auch nur Bekannte angucke, dann fühle ich mich zwar nicht normal, aber auf jeden Fall akzeptabel auf dieser Welt in diesem Leben. Ein gutes Gefühl.

Also: vielen Dank an all die verwirrten, atemberaubenden, überemotionalen Menschen dort draußen!
Merke: "No" is a sentence!

Sonntag, 11. August 2013

Hallo Welt.

So, nun schreibe ich also scheinbar auch einen Blog. Worüber? Mode... Hmm... Nein, ist nicht so mein Thema. Musik... voll mein Thema, aber da sind andere garantiert besser. Filme... Nein, da werde ich ausgelacht.
Theater! Das ist ne Idee. Das ist im Großen und Ganzen gesehen mein zu Hause. Und das Leben. Das ist auch ein Thema für sich. Nicht, dass ich da sonderlich gut drin wäre. Aber ich bin scheinbar relativ gut darin, dass die Welt nie normal weiterlaufen kann. Ohne es bewusst zu fokussieren versteht sich.
Tja, wie fange ich an? Ich bin vielleicht gar nicht begnadet hierfür.
Ich könnte schreiben, was mich so beschäftigt. Leider vieles. Freunde, Familie, und Kerle. Wie das bei Studenten so ist. Aber leider ist es bei mir nicht sonderlich normal (obwohl: Definiere "normal"). Mein Kerl ist fast 50. Und leider auch nicht MEIN Kerl. Also Altersunterschied von 28 Jahren und wenig Aussicht auf irgendeine Besserung der Situation, die im Grunde gar keine Situation mehr ist. Eine typische Geschichte wie aus dem Film, aber irgendwie ist sie, wenn man sie selber erlebt eine Spur zu real.
Nur vorweg: Ich bin nicht stolz auf meine Geschichten. Ich stehe an der Bushaltestelle, mein Leben rast grell blinkend an mir vorbei und ich winke ihm freundlich nach. Falls ihr das kennt. Irgendwie geht alles viel zu schnell und ehe man sichs versieht, steckt man mittendrin oder steht gleich vor einem Trümmerhaufen, den man doch im Grunde gar nicht verursachen wollte.
Ich weiß nicht wie ich darauf komme einen Blog zu schreiben. Solange ich über meine bestimmte Männergeschichte aber schreibe, dann weiß ich es: Es soll kein Plädoyer für die jungen Affairen der Männer sein. Es ist falsch. 100%. Dennoch ist das selten Berechnung oder Willkür - was dann tatsächlich zu verurteilen wäre. Es kann auch für die "blöde andere Schlampe" ein gar nicht schönes Ende nehmen, wenn das Ganze zu tief geht. Ob ich mich rechtfertigen will? Nein. Das muss ich nicht. Ich weiß warum das alles passiert ist und wie es entstand. Aber verstanden werden, das ist die Absicht. Auch wenn es Dinge sind, die immer verurteilt werden. Auch von mir. Oh Himmel, ich war so gut darin sowas zu verurteilen. Aber dazu ein Andern mal mehr.
Jetzt sitze ich hier und denke ständig nach. Was richtig ist, was falsch ist und wie verschieden das doch aufgefasst werden kann.
Ich werde weiterdenken.

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Im Wind.

Das Leben ist und bleibt ein Mysterium. Ich schaue mich um und sehe Kekse, Sonnenblumen und Welpen. Meist macht mich das froh.

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